Beim genauen Betrachten, können wir auch in unserer Umgebung 'Launen der Natur' entdecken.

An einer Hauswand in Freienstein wurde am 3. September 2018 folgende Veränderung festgestellt:

Frau Dr. Sabine Oertli, unsere Naturschutzbeauftragte hat uns bei der Auflösung des 'Rätsels' geholfen. Die grosse Lehmwespe hat diese Nester gebaut.


https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Lehmwespe


 

 
Diesen Tintenfisch-Pilz (Oktopus) fotografierte Richart Pfister Anfang August 2014 in Bülach. Die ursprüngliche Heimat dieses Neophyts ist Südostasien/Südpazifik (Süd-China, Australien, Neuseeland, Tasmanien, etc.) Der Pilz riecht nach Aas.

Ein Kleiber hat den Eingang zur Spechthöhle mit 'Mörtel' verkleinert und nutzt diese für seinen Nachwuchs.
(R. Pfister Aug14)


Dieser Buntspecht wohnt in Rorbas (Isolationsschicht der Hausmauer). Hoffentlich bleiben die andern Spechte im Wald.. 
(Foto Richard Pfister)


Ein Grünspecht füttert einen jungen Buntspecht. (Foto Richard Pfister)

 

 
Gemeiner Seidelbast (Daphne mezereum) fotografiert von Richard Pfister am 26. Oktober 2011 beim Guggisbuck

 Der gemeine Seidelbast blüht in der Schweiz normalerweise zwischen Februar und April. Hie und da beobachten wir in unserer Umgebung blühende Pflanzen bereits im Januar.  Spürt diese Pflanze bereits im Oktober den Frühling?  
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 Nur wenige Beobachter wissen, was da an der Hunds-Rose (Rosa canina) wächst und rot leuchtet.

Die etwas seltsam anmutenden Gebilde werden bis zu 10 cm gross.

Die Rosengallwespe (Diplolepis rosae) legt ihr Eier auf die Rose ab. Im Zentrum der Rosengalle entwickeln sich die Larven des Insektes. Die Larven scheiden ein Sekret aus, das die Wucherungen entstehen lässt, die auch Rosenäpfel genannt werden. Im Herbst verpuppen sich die Larven. Im Frühjahr erwachen die neuen Rosengallwespen und fressen sich durch die harte Galle und den Wuschelkopf Ins Freie.

 

Die nachfolgende Aufnahme entstand im September 2006 im Feuchtgebiet Loch oberhalb von Rorbas (unterhalb von Petersboden).

Ein Meisenkasten wurde von Hornissen besetzt. Da der Platzbedarf für das Volk nicht mehr ausreichte, haben die grossen Insekten ihr Heim ausgebaut. Hornissen sind grundsätzlich nicht gefährlicher als Wespen. Hier, weit abseits von Siedlungen stören sie nicht.

Der Naturschutzverein betreut die Nistkästen zwar für unsere Singvögel. Weil die Hornisse eine geschützte Insektenart ist, freuen wir uns auch über diese speziellen Gäste. 

 

Baumkrebs oder einfach Verwachsung, Laune der Natur? - Warum gibt es solche Gebilde an einem gesunden Baum? Wer weiss mehr darüber?

 

 

Ungewöhnlich warmer Spätherbst - Blühender Löwenzahn mit Wildbiene - 26. November 2006

 

Von Efeu überwachsener Stamm bei der Lichtung Sibilenrain oberhalb von Teufen

Efeu (Hedera helix) klettert als immergrüner Strauch. Das Bild zeigt einen Arm/Ast, der sich löste und daher vor dem weiteren Aufstieg untendurch musste.